Rose hip – slightly toasted

Da hingen sie: Rot, glänzend, verlockend. Sie riefen dem Betrachter ihr „Pflück. Mich. Jetzt.“ quasi direkt ins Gesicht. Und was blieb einem (nun, also mehr meiner Freundin als mir) übrig als diesem Ruf Folge zu leisten und sich ins Gebüsch zu werfen. Um SIE zu pflücken: Die Hagebutte.

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So geschah es dann – mit der Idee einer Suppe aus Hagebutten im Kopf, von deren Existenz der Verfasser bis dato noch nicht einmal wusste, zog man frohen Mutes hinaus ins Feld, um einer notwendigen Anzahl dieser roten, kleinen Geschöpfe habhaft zu werden.

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Nachdem sie dann mühselig ihren dorn-bewehrten Sträuchern abgerungen waren, wurden sie in ebenso, wenn nicht sogar noch größerer, mühevoller Kleinstarbeit geputzt und von ihren inneren Kernen befreit.

Das Ergebnis dieser Arbeit wurde sodann in Wasser gekocht, um es für den weiteren Verarbeitungsschritt vorzubereiten. Hier allerdings bewahrte sich wieder einmal die alte Küchenregel: „Was nützen die besten Kochzeitangaben wenn die nackte Realität brutalst davon differiert!“. Mit anderen Worten: Die Masse brannte schneller an als man gucken konnte.

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Was blieb übrig? Nichts weiter als ein „wird trotzdem schmecken“ und das Ignorieren der doch eher schwarzen Färbung der ein oder anderen Frucht.

Die Masse wurde durch ein Nudelsieb passiert, um dann mit einige anderen Zutaten wie u.a. Wasser, Zucker und Weißwein in eine schmackhaft-flüssige Form gebracht zu werden.

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Serviert mit einem Schlag Joghurt sowie einigen Krümeln weihnachtlichem Spekulatius-Gebäck wurde es serviert und zur Zufriedenheit aller verspeist.

Halt… slightly toasted 🙂

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