Des Bades Umbau – Tag 1

In der Reihe „Dinge, die die Welt nicht interessieren, aber trotzdem veröffentlicht werden“ werde ich heute mit einer kleinen Reihe von Beiträgen zum Thema „Meine Dusche wird umgebaut“ starten.

Die Ausgangslage

Meine Dusche hat aufgrund äußerer mechanischer Einwirkungen vor ca. einem Jahr den Status von „zu klein aber alles heil“ auf „immer noch zu klein, jetzt aber bricht die gesamte Duscharmatur zusammen“ gewechselt.

Also war es Zeit für einen Umbau.

Ich wollte schon seit meinem Einzug in der Wohnung a) eine breitere Dusche (aktuell beträgt sie 90x90cm) und b) eine Rainshower mein eigen nennen. Ersteres weil ich lieber dusche als bade und daher eigentlich nie genug Platz zum Duschen haben kann. Und zweitens finde ich eine Rainshower viel lässiger als diese klassischen ich-brenn-dir-die-Haut-vom-Leib Duschköpfe.

Als vor einem Jahr dann also durch unsachgemäße Benutzung der untere Teil der Duschhalterung in die Wand hineingedrückt wurde (Rigips Platten sind halt nur bedingt stoßfest) und somit eine Reparatur unumgänglich wurde, formte sich der Wunsch nach Neuem zu einem festen Entschluss. Der dann allerdings über 1 Jahr und 3 Preisvoranschläge benötigte um zur Umsetzung zu gelangen.

Diese Umsetzung ist seit gestern in Gange. Natürlich aufgrund meiner nicht vorhandenen handwerklichen Fähigkeiten nicht durch mich persönlich, sondern durch einen Klempner und einen Fliesenleger.

Folgendes Szenario trafen die Herren an:

Von außen betrachtet eine völlig normale Dusche – auf de linken Seite begrenzt durch die Wand des Badezimmers, rechts durch eine Trennwand abgegrenzt zum Rest des Raumes:

Dusche 0-1

Bei näherer Betrachtung stellt sich dann das Problem recht deutlich dar:

Dusch 0-2

Der untere Teil der Duscharmatur wurde in die Wand gedrückt und hielt nur noch aufgrund von Materialspannung einigermaßen fest in der Wand. Trotz hochprofessioneller Abdichtung mittels Einkaufstüte und Panzerband trat dann nach und nach Wasser in die Wand ein, was nicht zur weiteren Stabilisierung der Angelegenheit beitrug. Auch wenn es irgendwie lässig aussah. Man gewöhnt sich halt irgendwie an alles wenn man es täglich sieht…

Ergo: Eine Reparatur war unumgänglich.

Tag 1

Am ersten Tag – gestern – wurden zunächst sämtliche Bestandteile der alten Dusche entfernt. Die Tür wurde demontiert, die rechte Seitenwand abgerissen und die Duschwanne ausgebaut. Darüber hinaus wurde die Armatur entfernt und die rückseitige Wand soweit aufgebrochen, dass das Ständerwerk mit dem Unterputzaufbau sichtbar wurden:

Dusche 1-1

Heute, am 2. Tag, soll weiter aufgeräumt und das neue Ständerwerk für die rechte Seite, um 30 cm weiter rechts, erstellt werden. Ich bin’s gespannt…

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