Capture One – Themen beim Import

Doubletten nach dem Import

Der Import von Bildern im Rahmen einer Migration bei Capture One – er ist zumindest für Neulinge wie mich noch eine gewisse Herausforderung.

Import – die Erste

Als Neuling von Lightroom kommend, wollte ich natürlich wie in dem ersten und zweiten Artikel beschrieben, meine Bilder übernehmen. Das war schon grundsätzlich nicht einfach, da detaillierte Anpassungen die in Lightroom an den Bilder durchgeführt wurden, nicht von Capture One übernommen werden können. Ist aber verständlich und hatte ich auch nicht anders erwartet.

Daher die Idee, alle meine Bilder als JPG zu exportieren um damit einen finalen Stand zu haben. Und dann die DNGs in den neuen Capture One Katalog zu importieren um dort den neuen Katalog aufzubauen. Dort könnte ich dann die DNGs bei Bedarf erneut bearbeiten. Sollte ich dann Bedarf an den finalen Version von Lightroom haben, würde ich die JPGs nachträglich importieren um sie parallel zu den DNGs im Katalog verwalten zu können. Dazu noch später.

Der Export aus Lightroom klingt zwar im Grunde einfach: „Markieren der gewünschten Dateien, Definition der Exportparameter und dann ab dafür“. Aber: So stark wie sich Lightroom während eines Exports selber abbremst ist schon beeindruckend. Die Auslastung ging an die 100% hoch, mein Prozessorlüfter hob fast ab und es dauerte entsprechend ewig.

Es hat mich mehrere Abende gekostet, hier für alle Bilder (~20k) die entsprechenden JPGs zu erzeugen. Aber irgendwann war es dann geschafft.

Import – die Zweite

Dann ging es darum, die DNGs in Capture One zu importieren. Ich hatte die aktuelle Version (12.0) installiert. Auch hier klang die Anweisung simpel: „Erstelle einen Katalog mit den Dateien in Lightroom und importiere den Katalog dann in Capture One“. Da ich vorsichtshalber nicht meinen kompletten Katalog auf einmal importieren wollte, habe ich in Lightroom mehrere Kataloge erstellt um sie dann einzeln zu importieren.

Aber jedesmal, wenn ich den Import in Capture One mit einem der Kataloge gestartet hatte, gabs am Ende die Fehlermeldung: „Incompatible Files“. Es wurden die Daten zwar importiert, aber noch nicht einmal mit den in Lightroom durchgeführten Basisänderungen wie Crop oder Belichtung.

Erst nach Kontakt mit dem Support von Capture One stellte sich heraus, dass die Version einen Fehler hatte und man den Import bitte mit Version 11 machen solle. Gut zu wissen. Hat dann auch geklappt.

Import – die Dritte

Und dann kam jetzt die nächste Herausforderung: Wie oben beschrieben war der Plan, die JPGs nur dann zu importieren wenn man sie wirklich gebraucht. Das war jetzt der Fall.

Auch hier ist die grundsätzliche Arbeitsfolge in Capture One recht simple: „Im Verzeichnis der DNG Dateien ein Verzeichnis hinzufügen, im darauf folgenden Auswahldialog das Unterverzeichnis mit den JPGs selektieren und dann bestätigen. Anschließend auf dem Verzeichnis einen Sync durchführen und schon werden die Dateien eingebunden“.

Aber… leider war nach dem Import ein JPG nicht nur einmal sondern meistens doppelt vorhanden. In Form von zwei Variante des selben Bildes. Manchmal hatte die zweite Version eine andere Ausrichtung, manchmal andere Farben. Und manchmal waren sie einfach doppelt vorhanden:

Auf jeden Fall ein Fehler. Ich konnte auch nicht erkennen woran es denn nun lag.

Nach Diskussion im Forum von Capture One dann schließlich der Versuch, die JPGs erst ein einen neuen, leeren Katalog zu importieren und dann wiederum diesen neuen Katalog in meinen Hauptkatalog zu übernehmen. Und siehe da: Hat funktioniert. Warum auch immer…

Die Anfrage beim Support ist noch offen, ich bin gespannt wie die Antwort lauten wird. Aber ich hoffe, das wird keine Dauerlösung.

Aber trotzdem: Den Wechsel habe ich bisher immer noch nicht bereut…

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